Informationen zum § 34i GewO

Schulungsangebot in Kooperation mit „GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung“

Am 21. März 2016 ist das Gesetz zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Kraft getreten – und es bringt maßgebliche Änderungen für die Vermittlung von Wohnimmobilienkrediten mit sich.

In Zusammenarbeit mit unserem Fortbildungspartner „GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Sachkundenachweis schnell und kostengünstig zu erlangen. So können Sie Ihren Kunden die professionelle Vermittlung von Immobiliardarlehen anbieten. Mit Klick auf das Video fasst Ronald Perschke, Vorstand von GOING PUBLIC! außerdem für Sie zusammen, was durch den neuen § 34i GewO auf Sie zukommt.

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Weiterbildung als geprüfte(r) Fachfrau/Fachmann für Immobiliardarlehensvermittlung (IHK) gemäß § 34i GewO

Als Partner der Fonds Finanz profitieren Sie von einer kurzfristigen und exklusiven Aktion: Wir übernehmen die Investitionsprovisionen in Höhe der Lehrgangsgebühren für Sie. Erlangen Sie kostenfrei Ihre Zulassung nach § 34i!

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Als Vermittler zahlen Sie insgesamt 15 Prozent weniger auf Ihre Fortbildung – denn als Finanzpartner der Fonds Finanz erhalten Sie nicht nur einen Rabatt von zehn Prozent, sondern wir tragen zusätzlich weitere fünf Prozent der anfänglichen Lehrgangsgebühren für Sie.

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Um als Fonds Finanz Partner vom Rabatt-Gutschein in Höhe von zehn Prozent zu profitieren, geben Sie bitte im Bestellprozess das Stichwort „Fonds Finanz“ im Kommentarfeld an. Zusätzlich müssen Sie im Prozess unter der Rubrik „Mitteilungen“ Ihren Fünf-Prozent-Rabatt für die Lehrgangsgebühren erwähnen.

Bitte senden Sie beide Gutscheine unter Angabe Ihrer persönlichen Daten und der Kursbeschreibung per E-Mail an info@going-public.edu.

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Wissenswertes zum § 34i GewO auf einen Blick

Wie können Sie Ihre Sachkunde nachweisen? Welche Regelungen gibt es für sogenannte „alte Hasen“? Und worauf ist bei der Registrierung zu achten? Diese und weitere wichtige Themen rund um das Gesetz zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie haben wir für Sie zusammengefasst.

  • Allgemeine Informationen

    Die Berufszugangsvoraussetzungen für Makler haben sich mit dem neuen Gesetz geändert: Alle Vermittler von „Immobiliar-Verbraucherdarlehen“ benötigen bis zum 21. März 2017 eine Erlaubnis gemäß § 34i GewO. Diese Erlaubnis kann ab sofort beantragt werden.

    Die Übergangsfrist für die Umstellung der § 34c auf die § 34i Erlaubnis beträgt demnach ein Jahr. Von der Übergangsregelung können alle Gebrauch machen, die eine Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 GewO haben, die zur Vermittlung des Abschlusses von Darlehensverträgen berechtigt.

    Für alle, die neu in die Vermittlung einsteigen, gelten die Vorgaben bereits ab 21. März 2016.

    Unter dem Begriff „Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag“ fallen nach der Legaldefinition des aktuellen Gesetzes entgeltliche Darlehensverträge zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer, die entweder durch ein Grundpfandrecht oder eine Reallast besichert sind oder die für den Erwerb oder die Erhaltung des Eigentums an Grundstücken, an bestehenden oder zu errichtenden Gebäuden oder für den Erwerb oder die Erhaltung von grundstücksgleichen Rechten bestimmt sind.

    Achtung: Darlehen an Verbraucher, die ohne grundbuchliche Absicherung, zum Beispiel für die Sanierung des Daches eines Einfamilienhauses, für eine PKW-Finanzierung oder als sonstige Konsumentenkredite ausgereicht werden, fallen somit weiter unter § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2.

    Wenn Sie also auch diese Art von Darlehen vermitteln, wird weiterhin die § 34c-Erlaubnis benötigt.

  • Erlaubnisvoraussetzungen

    Die Voraussetzungen für den Immobiliardarlehensvermittler orientieren sich an den bereits bekannten Bestimmungen für Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler:

    • Zuverlässigkeit
    • geordnete Vermögensverhältnisse
    • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung unter Einhaltung der jeweils geltenden Mindestversicherungssummen
    • Nachweis der Sachkunde

    Notwendig ist ferner, dass der Gewerbetreibende seine Hauptniederlassung oder seinen Hauptsitz im Inland hat und seine Tätigkeit als Immobiliardarlehensvermittler auch im Inland ausübt.

    Die Sachkunde kann durch eine erfolgreiche Teilnahme an der Sachkundeprüfung zum „Geprüfte/-r Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung IHK“ nachgewiesen werden.

    Berufsausbildungen, die derzeit als Nachweis der Sachkunde anerkannt sind:

    • Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau
    • Bankkaufmann oder Bankkauffrau
    • Sparkassenkaufmann oder Sparkassenkauffrau
    • Kaufmann bzw. Kauffrau für Versicherungen und Finanzen „Fachrichtung Finanzberatung“ (wenn die Abschlussprüfung auf Grundlage der Fassung der Verordnung über die Berufsausbildung vom 17. Mai 2006 abgelegt wurde oder beim Ablegen der Prüfung nach der ab dem 01. August 2014 geltenden Fassung die Wahlqualifikationseinheit „Private Immobilienfinanzierung und Versicherung“ gewählt wurde.)
    • Geprüfter Immobilienfachwirt bzw. Immobilienfachwirtin
    • Geprüfter Bankfachwirt bzw. Bankfachwirtin
    • Geprüfter Fachwirt bzw. Fachwirtin für Finanzberatung
    • Geprüfter Fachwirt bzw. Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen
    • Abschlusszeugnis Finanzfachwirt bzw. Finanzfachwirtin (FH) mit mindestens einem Jahr Berufspraxis in der Immobiliardarlehensvermittlung
    • Geprüfter Fachberater bzw. Fachberaterin für Finanzdienstleistungen mit mindestens zwei Jahren Berufspraxis in der Immobiliardarlehensvermittlung
    • Abschluss eines mathematischen, wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Studiums mit in der Regel mindestens drei Jahren Berufspraxis in der Immobiliardarlehensvermittlung
  • Auffrischung zum Thema Immobiliardarlehensvermittlung

    Sie haben bereits alle notwendigen Bescheinigungen und benötigen lediglich eine Auffrischung über die Anforderungen der Wohnimmoblienkreditrichtlinie? Die GOING PUBLIC! Akademie bietet auch ein Online-Training für Immobiliardarlehens-Berater an.

    Bitte beachten Sie, dass diese Schulung Sie nicht auf eine Sachkundenachweisprüfung vorbereitet.

    zum Online-Training
  • „Alte-Hasen-Regelung“

    Für Personen, die langjährig und ununterbrochen selbstständig oder unselbstständig eine Tätigkeit als Immobiliardarlehensvermittler ausgeübt haben, wird eine „Alte Hasen-Regelung" eingeführt.

    Die erforderliche Sachkunde wird vermutet, sofern der Vermittler eine ununterbrochene Tätigkeit seit dem 21. März 2011 durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachweisen kann.

    Nachfolgend sind notwendige und mögliche Nachweise nach Ihrer arbeitsrechtlichen Tätigkeit geordnet.

    Bitte erkundigen Sie sich bei der für Sie zuständigen IHK oder dem Gewerbeamt über anerkannte Nachweise, da regionale Unterscheide bei der Anerkennung möglich sind.

    Selbstständig tätige Vermittler:

    • Erlaubnisurkunde nach § 34c Absatz 1 Satz 1 GewO als Darlehensvermittler
    • Vertragskopien und/oder Provisionsabrechnungen, Bestätigungen von
    • Immobiliardarlehensgebern oder Obervermittlern

    Unselbstständig tätige Vermittler:

    • zum Beispiel durch den Arbeitsvertrag, Arbeitszeugnisse oder eine Bestätigung des Arbeitgebers
    • Kurzfristige Unterbrechungen wie beispielsweise Fortbildungsveranstaltungen, Krankheiten, Kuren, Urlaub oder die gesetzlichen Mutterschutzzeiten stellen keine Unterbrechung dar.
    • Zudem können auch Elternzeiten in einem angemessenen Rahmen berücksichtigt werden.

    Überprüfen Sie mit unserem Online-Check in wenigen Minuten, ob Sie fit für den § 34i GewO sind und ob für Sie die „Alte-Hasen-Regelung“ gilt:

    Nutzen Sie den Qualifikations-Check, den wir Ihnen gemeinsam mit unserem Fortbildungspartner GOING PUBLIC! kostenfrei anbieten. Der Check dauert nur rund drei Minuten und gibt Ihnen den Hinweis, ob Sie – nach heutigem Sachstand – unter die „Alte-Hasen-Regelung“ fallen, bereits eine Qualifikation besitzen, die als Sachkundenachweis anerkannt wird, oder ob Sie eine neue Sachkundeprüfung zur Beantragung des § 34i GewO ablegen müssen.

    zum Qualifikations-Check
  • Registrierung

    Sowohl der Immobiliardarlehensvermittler als auch die unmittelbar bei der Vermittlung oder Beratung mitwirkenden oder dafür verantwortlichen Personen müssen unverzüglich nach Aufnahme ihrer Tätigkeit in das bereits vom Finanzanlagen- und Versicherungsvermittlerrecht bekannte Register nach § 11a GewO eingetragen werden.

    Das Gesetz spricht hier von der zuständigen Behörde. So kann jedes Bundesland für sich festlegen, ob es das Gewerbeamt oder die IHK damit beauftragt.

    Der Antrag auf Registrierung wird in der Regel mit dem Erlaubnisantrag gestellt. Der Gewerbetreibende erhält eine eigene Registrierungsnummer als Immobiliardarlehensvermittler, unabhängig von möglicherweise bereits geführten Registrierungsnummern als Inhaber/-in einer Erlaubnis nach § 34d/e/f/h GewO.

    Weiter sind die unmittelbar bei der Vermittlung oder Beratung mitwirkenden oder die in leitender Position für diese Tätigkeit verantwortlichen Personen unverzüglich nach Aufnahme ihrer Tätigkeit bei der Registerbehörde zur Eintragung in das Register nach § 11a Absatz 1 GewO zu melden.

    zur Einsicht in das öffentliche Register
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