Cyber-Versicherung für Unternehmen

Allgemeine Informationen

Laut BKA wächst die Bandbreite an Cyber-Gefahren für Unternehmer stetig und wird durch eine zunehmende Professionalisierung der Vergehen zusätzlich verstärkt.

Von der Ausspähung sensibler Daten über die Manipulation von Webseiten bis hin zur Zerstörung von Daten – eine Cyber-Versicherung bewahrt Unternehmen vor diesem Schicksal. Sie zahlt eine vereinbarte Entschädigung, wenn eine Attacke den Geschäftsbetrieb ganz oder teilweise zum Erliegen bringt.

Kommt es zu einem Cyber-Angriff, zählt jede Sekunde: Der Schaden muss schnell und präzise begrenzt und Rechte Dritter gewahrt werden. Eine Cyber-Police bietet daher in Zusammenarbeit mit professionellen IT-Experten wichtige ergänzende Serviceleistungen und ist somit weit mehr als eine reine Schadenversicherung.

Cyber-Kriminalität betrifft jeden, der ein digitales Endgerät benutzt. In einer ganzheitlichen und verantwortungsvollen Versicherungsberatung ist die Cyber-Versicherung somit ein „Muss“!

Rechner und Tools

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Ansprechpartner und Formulare

Produktwissen

Mindeststandards von IT-Sicherheit:

Unternehmen müssen bestimmte Mindeststandards bezüglich der IT-Sicherheit erfüllen, um eine Cyber-Versicherung abschließen zu können. Zu den elementaren Punkten eines IT-Basisschutzes zählen:

  • Einsatz von Firewalls und Virenscannern
  • Regelmäßige Datensicherungen und Backups
  • Individualisierte Zugangskontrolle und sicherer Passwort-Schutz für alle IT-Geräte, Computersysteme und die Anwendungssoftware
  • Regelmäßiges Durchführen von Aktualisierungen und Updates für alle verwendeten Programme, Apps und die Software

Folgende Begriffe sollte man im Zusammenhang mit „Cyber“ kennen:

Malware: Bedeutet „bösartige Software“ und ist der Überbegriff für unterschiedliche Arten von Schadsoftware.

Spyware: Malware, die das Nutzungsverhalten, vor allem das Surfverhalten im Internet, ausspäht. Auf Basis der gewonnenen Daten wird gezielt Werbung auf den PC geschleust. Spyware-Anbieter locken oft mit attraktiven Gratisprogrammen, in denen die Spyware versteckt ist.

Phishing: Beim „Fischen nach Passwörtern“ haben es Cyber-Kriminelle auf Zugangsdaten und Passwörter abgesehen. Durch den Versand gefälschter E-Mails werden User über Links auf nachgemachte und täuschend echt aussehende Internetseiten von Banken, Online-Shops oder anderen Online-Diensten gelockt, um dort deren Benutzerkennungen und Passwörter zu erfragen.

Ransomware: (ransom = Lösegeld) Diese Schadprogramme sind eine perfide Form der digitalen Erpressung. Sie sperren den Zugriff des Users auf seinen Rechner (Lockscreen) oder verschlüsseln wichtige Dateien. Für die Freigabe wird ein Lösegeld verlangt. Auch hier erfolgt die „Infektion“ mit dem Virus meist per E-Mail: über den Klick auf einen Link oder das Öffnen eines Dokumentes im Anhang.

Die wichtigsten Leistungen einer Cyber-Versicherung

Damit sollte eine Police zum Schutz gegen Internetkriminalität unbedingt ausgestattet sein:

1. Entschädigung für Betriebsunterbrechungen
Falls nach einer Attacke die Produktion, Verwaltung und IT-Systeme stillstehen, entschädigt die Versicherung das Unternehmen mit einem Tagessatz in vereinbarter Höhe, bis alles wieder funktioniert. Das ermöglicht Firmen, laufende Kosten zu begleichen und entgangene Gewinne auszugleichen.

2. Übernahme der IT-Forensik
Nach einem Cyber-Angriff entsendet die Versicherung als Erste-Hilfe-Maßnahme sofort IT-Forensiker in das Unternehmen. Die Spezialisten ergreifen konkrete Maßnahmen zur Schadensbegrenzung, wehren die Cyber-Attacke ab, gehen Ursachen und Auswirkungen des Angriffs auf den Grund und sichern Beweise.

3. Kostenerstattung für die Datenwiederherstellung
Die Cyber-Versicherung kommt auch für die notwendigen Ausgaben für die Wiederherstellung der Daten und IT-Systeme durch Experten auf. Je nach Art des Angriffs kann die Rekonstruktion sehr aufwendig und teuer sein.

4. Rechtsberatung bei Datenschutzverletzungen
Beim Diebstahl sensibler personenbezogener Daten müssen sich Firmen vor Datenschutzbehörden und den Betroffenen erklären. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldbußen. Hier übernimmt die Cyber-Versicherung die Kosten für die Rechtsberatung durch Anwälte, die auf IT- und Datenschutzrecht spezialisiert sind.

5. Übernahme von Drittschäden
Falls Cyber-Kriminelle sensible Kundendaten entwendet haben, können die betroffenen Kunden bei Missbrauch Schadenersatz vom Unternehmen verlangen. Die Cyber-Versicherung springt für die Entschädigung der Kunden ein und wehrt unberechtigte Forderungen ab.

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