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Norbert Porazik sieht im engmaschigen Miteinander der Fonds Finanz mit ihren Vertriebspartnern den zentralen Erfolgsfaktor dafür, dass die Fonds Finanz von Rekord zu Rekord eilt und vielfach ausgezeichnet ist. Genauso wie sein Blick zurück bietet auch sein spannender Ausblick auf das Jahr 2023 allen Grund zum Optimismus.

Norbert Porazik lüftet das Geheimnis hinter dem Erfolg der Fonds Finanz

ff Magazin: Die Fonds Finanz zieht unbeeindruckt ihre Bahnen und meldet einen Umsatzrekord nach dem anderen, zuletzt gut 220 Millionen Euro für das Jahr 2021. Worin siehst du die wesentlichen Gründe dafür?
Norbert Porazik: Wir sind deshalb so erfolgreich, weil wir nah an unseren Maklern dran sind. Wir wissen, was sie brauchen, um erfolgreich arbeiten zu können. Und wir sind trotz unserer Unternehmensgröße in der Lage, uns schneller als viele andere auf neue Situationen einzustellen. Diese Schnelligkeit und Flexibilität war schon immer einer unserer größten Vorteile und hat uns dabei geholfen, aus allen Krisen der letzten 26 Jahre letztendlich gestärkt hervorzugehen. Wir haben unseren Maklern in jeder Situation die richtigen Services und Tools geben können und das in beständig hoher Qualität. 

ff: Setzt sich der Trend mit einem weiteren Umsatzzuwachs im Jahr 2022 fort? 
Norbert: Wir peilen für 2022 einen Umsatz von über 270 Millionen Euro an und bis jetzt sieht es sehr gut aus, dass uns das auch gelingen wird. Stand August liegen wir beim Umsatz 16 Prozent über dem Vorjahr. Also ja, wir werden auf jeden Fall wieder ein Rekordjahr haben und unseren Umsatz um etwa 50 Millionen Euro steigern. Das ist eine mehr als beachtliche Größe und ich danke unseren Vermittlern und den Mitarbeitern der Fonds Finanz, dass sie das jedes Jahr aufs Neue ermöglichen.

ff: Wie ordnest du diese Prognose vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen mit den Stichworten Inflation, steigende Zinsen und Energiepreise sowie immer noch Corona ein?
Norbert: Ich blicke optimistisch auf das kommende Jahr. Corona macht mir keine Sorgen mehr, denn wir haben gelernt, mit dem Virus zu leben. Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wird uns noch einiges abverlangen, aber auch das werden wir meistern. Makler sollten solche Krisenzeiten nutzen. Gerade jetzt sind Kunden verunsichert und suchen Rat bei einem Experten in Finanzfragen, der ihnen Orientierung gibt. Ich rate daher allen Vertriebspartnern: Geht jetzt auf eure Bestandskunden zu, geht mit ihnen im Jahresgespräch die individuelle Situation durch und zeigt Lösungsvorschläge auf. Beruhigt eure Kunden und bewahrt sie vor unüberlegten Handlungen. Gerade jetzt könnt ihr mit Kompetenz und Empathie punkten.

ff: In welchem Ausmaß trägt der „Faktor Mensch“, der persönliche Kontakt mit euren Maklern, zum Unternehmenserfolg bei?
Norbert: Der Faktor Mensch und der direkte Draht zu unseren Vermittlern ist der Hauptgrund für unseren Erfolg. Wir haben in den 26 Jahren unserer Firmengeschichte den direkten Kontakt zu den Maklern immer aktiv gesucht, auf unseren Messen, über unser Loyalty-Programm 4circles und über die sozialen Netzwerke. Ich selbst bin da ganz vorne mit dabei, weil die ungefilterte Rückmeldung über unsere Angebote unbezahlbar ist. Die Makler haben keine Scheu, mir ihre Meinung direkt ins Gesicht zu sagen. Und sie wissen, dass ich dann gar nicht anders kann, als der Sache persönlich nachzugehen und Unzufriedenheiten, wo immer möglich, aus dem Weg zu räumen. Die Beratung in Vorsorge- und Finanzfragen ist einfach eine Frage des Vertrauens. Und Vertrauen ist, trotz aller digitaler Unterstützung, noch immer ein zutiefst zwischenmenschliches Bedürfnis, für das es direkten Kontakt und Austausch braucht.

ff: Andererseits steht das Schlagwort Digitalisierung im Mittelpunkt so ziemlich jeder perspektivischen Überlegung, widerspricht sich das nicht?
Norbert: Nein, die Digitalisierung löst den Faktor Mensch nicht ab. Sie erlaubt es Maklern vielmehr, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Digitalisierung nimmt dem Makler viele lästige Tätigkeiten im Büro ab, sie hilft bei der Finanzanalyse, bei der Ausarbeitung der besten Absicherung für den Kunden, bei der Kommunikation und beim Marketing. Aber gerade in Krisenzeiten wollen viele Menschen nicht mit einer künstlichen Intelligenz über ihre Zukunftssorgen chatten, sondern suchen das Gespräch von Mensch zu Mensch, am besten mit ihrem langjährigen Berater. Ein Makler, der sich die Unterstützung durch die Digitalisierung holt, der hat genau für diese vertrauensbildenden Maßnahmen mehr Zeit. Der sitzt mit seinem Kunden am Tisch und spricht über die richtigen Maßnahmen, statt sich im Büro durch Papierberge zu quälen. Aus diesem Grund ist die Digitalisierung für die Zukunft unserer Branche ein Glücksfall und auf keinen Fall eine Gefahr.

Norbert Porazik, 

Geschäftsführer der Fonds Finanz

„Wir sind trotz unserer Unternehmensgröße in der Lage, uns schneller als viele andere auf neue Situationen einzustellen.“

„Beruhigt eure Kunden und bewahrt sie vor unüberlegten Handlungen. Gerade jetzt könnt ihr mit Kompetenz und Empathie punkten.“

ff: Die Fonds Finanz präsentiert sich im Netz mit einem neuen Auftritt. Die ersten 100 Tage sind gerade vorbei, wie fällt deine Bilanz aus?
Norbert: Die Bilanz fällt sehr positiv aus. Wir haben mit der neuen Website nicht nur ein neues Design umgesetzt, sondern unsere Plattform technisch komplett neu aufgebaut. Wir haben damit die Technologie eingeführt, die uns für die kommenden Jahre zukunftsfest macht und die nun einen kontinuierlichen Ausbau ermöglicht.

ff: Knapp ein Jahr ist seit dem Einstieg von Hg bei der Fonds Finanz vergangen. Die Branche war aufgeschreckt, wie haben eure Makler reagiert?
Norbert: Unsere Makler haben den Einstieg von Hg sehr gut aufgenommen und eine aufgeschreckte Branche habe ich nicht wahrgenommen. Klar war der Einstieg eines Investors in den größten Maklerpool des Landes eine Zäsur, aber diese wurde weitgehend positiv interpretiert. Unsere Makler sehen in erster Linie die zusätzliche Sicherheit, die Hg aufgrund ihrer Finanzstärke bringt, und die konkreten Vorteile wie beispielsweise das Thema Bestandskauf. Und nach beinahe einem Jahr sehen auch die wenigen Zweifler, dass sich durch den Einstieg von Hg bei der Fonds Finanz nichts geändert hat – und wenn, dann zum Besseren. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

ff: Als eine erste konkrete Maßnahme hast du die Initiative „Bestandskauf durch die Fonds Finanz“ angekündigt. Was hat sich daraus entwickelt?
Norbert: Wir konnten das Projekt „Bestandskauf“ in Rekordzeit umsetzen und haben seit Sommer bereits die ersten Bestände von Maklern übernommen und sie an unsere besten Vermittler weitergegeben. Bis jetzt waren das eher kleine Bestände, mit denen wir unsere Prozesse getestet haben. Jetzt starten wir mit dem Kauf von Beständen voll durch. Das Interesse ist riesig, sowohl bei den Maklern, die ihre Bestände abgeben möchten, als auch bei unseren 4circles-Maklern, die diese Bestände dann kostenfrei übernehmen können.

ff: Die Rede war auch von weiteren Beteiligungen. Bislang habt ihr euch bedeckt gehalten. Jetzt gibt es Vollzug. Hg ist bei weiteren Unternehmen als Investor eingestiegen, die nun als Schwesterunternehmen der Fonds Finanz zu eurer Firmenfamilie dazugehören. Was verbirgt sich dahinter?
Norbert: Der Deutsche Maklerverbund (DEMV) und der Abrechnungsspezialist FKS gehören nun zu unserer Firmenfamilie und es ergeben sich spannende Synergien, die wir in den kommenden Monaten heben werden. Interessant ist für uns das Maklerverwaltungsprogramm des DEMV, das als eines der besten auf dem Markt angesehen wird. Wir haben uns das Programm angeschaut und in einem kleinen Pilotprojekt getestet, inwieweit wir dieses unseren Maklern zur Verfügung stellen könnten. Der Pilot ist sehr vielversprechend gelaufen und wir arbeiten derzeit gemeinsam mit dem DEMV daran, das Maklerverwaltungsprogramm allen unseren Vertriebspartnern zur Verfügung zu stellen. Wenn uns das gelingt, dann schließen wir die letzte technische Lücke, denn ein umfassendes MVP ist das letzte Technikprodukt, das wir noch nicht im Angebot haben.

ff: Der Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2021 liegt vor. Das soziale, ökologische und ökonomische Engagement der Fonds Finanz, eine Herzensangelegenheit von dir?
Norbert: Ja, absolut. Schon lange bevor alle nachhaltig wurden, haben wir uns mit dem Thema beschäftigt. Nachhaltigkeit bedeutet für mich aber nicht Verzicht und Askese. Für mich geht es vielmehr darum, in allen meinen Handlungen so zu agieren, dass diese möglichst viel Nutzen stiften und so wenig Schaden wie möglich anrichten. Das ist für mich schon immer die Kernaufgabe eines Unternehmers im besten Sinne gewesen, weil ich meine Erfolge langfristig genießen möchte und dabei auch darauf achte, dass meine Kinder und deren Kinder nicht dafür bezahlen müssen. Mir macht Nachhaltigkeit Spaß und ich versuche, das an die Belegschaft der Fonds Finanz und an unsere Makler weiterzugeben. Also: Macht mit, es geht nicht um Verbote und erhobene Zeigefinger, sondern um gesunden Menschenverstand und verantwortungsbewusstes, unternehmerisches Denken.

ff: Entwickeln sich ESG-Kriterien für Anlageentscheidungen zu einem maßgeblichen Entscheidungskriterium?
Norbert: Das ist heute schon so, weil das Kriterium der Nachhaltigkeit bei den Endkunden im Moment hoch im Kurs steht und das politisch so gewollt ist.

ff: Ein abschließendes Wort, was gibt Norbert Porazik den Maklern der Fonds Finanz mit auf den Weg in das Jahr 2023?
Norbert: Lasst euch nicht von Ängsten und Sorgen leiten, sondern bleibt am Ball und geht auf eure Kunden zu. Gerade jetzt brauchen die Menschen gute und vertrauenswürdige Berater an ihrer Seite, die sie mit Sachkunde durch die Krise navigieren. Alles, was ihr dafür braucht, bietet euch die Fonds Finanz. Wenn euch etwas fehlt, dann meldet euch und wir gehen das sofort an.

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