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Der Ausstieg aus dem Strukturvertrieb liegt hinter ihnen. Nun sind Max Reichermeier und Manuel Schneider freie Makler und haben bei der Fonds Finanz ihre Homebase gefunden.

 

Endlich etwas Eigenes aufbauen

Alpha Mentoring, so der Name der Firma, mit der die beiden Jungmakler Max Reichermeier (27 Jahre) und Manuel Schneider (28 Jahre) nun wirklich ihr eigenes Ding machen werden. 

Beide kommen aus dem Strukturvertrieb und waren seit längerem unsicher, ob hier eine erfolgreiche Zukunft für sie liegen kann.

Schneider erläutert seine Motivation so: „Bei mir war der ausschlaggebende Punkt, dass mir nichts gehörte. Egal, was ich aufgebaut hatte – seien es Kunden und Mitarbeiter oder die Bestandsprovisionen. Deshalb musste ich aus dem Strukturvertrieb raus.“ Max Reichermeier ergänzt: „Ganz genau. Wenn du aufhörst oder dir etwas passiert, kannst du nichts mitnehmen. Außerdem wird dir deine Tätigkeit als Selbstständigkeit und freies Leben verkauft. Am Ende musst du aber wie ein Angestellter handeln – und trotzdem das wirtschaftliche Risiko alleine stemmen.“  

 

Auf in die neue Freiheit

Manuel Schneider ist zum 01. August 2022 ausgeschieden und als freier Makler sehr glücklich, Max Reichermeier seit dem 01. Oktober 2022. Weitere ehemalige Kollegen hatten ebenfalls gekündigt. Inzwischen haben sie sich als Berater der Alpha Mentoring angeschlossen. Schneider ist heute überzeugt: „Es gibt nur einen Weg, das ist die freie Maklerschaft. Und wenn man sich das Umfeld anschaut, gibt es auch nur einen Maklerpool, der oben steht: das ist die Fonds Finanz. Ich gebe mich ungern mit dem dritten, vierten Platz ab, wenn es die Möglichkeit gibt, gleich auf den ersten zu gelangen. Und alles läuft wunderbar.“ 

Manuel Schneider,

Alpha Mentoring

„Die Vorgespräche vor dem Wechsel haben gezeigt,dass die Fonds Finanz und ihre Partner intensiv am Thema Lead-Generierung über das Internet dran sind. Deshalb hatte ich wenig Angst davor, mir wieder einen komplett neuen Kundenstamm aufbauen zu müssen. Schließlich soll sich ja auch etwas ändern. Jetzt arbeite ich nur für mich. Wieder von Null an? Kein Problem!“

Warnungen contra Wirklichkeit

Von Kollegen aus den eigenen Reihen gab es Warnungen. Das, so Schneider, sei das übliche Gerede, das draußen erzählt werde: „Manuel, wenn du jetzt freier Makler wirst, musst du dich um alles selber kümmern. Du hast kein Backoffice mehr, die 45 Promille Provision stimmen nicht und vieles andere geht verloren.

Jetzt weiß ich es besser: Ich bekomme einen schnellen und reibungslosen Support, ich habe im Schnitt meine 44 Promille und ich muss nie lange auf meine Abrechnung warten. Und wenn man anruft, landet man nicht in der Warteschleife, sondern bekommt direkt Auskunft. Ich muss auch keine E-Mail schreiben, um eine Ticketnummer zu erhalten oder Ähnliches. So kann ich arbeiten“, erzählt er lachend. Auch Reichermeier kennt solche „Märchen“: „Mir wurde erzählt, ich müsste mich über die IHK alleine um meine IDD-Zeiten kümmern. Nun bekomme ich laufend E-Mails mit dem Schulungsprogramm der Fonds Finanz und brauche mir nur das passende Online-Seminar auszusuchen.“  

 

Bezahlmentalität statt Serviceorientierung

Was beide ebenfalls extrem negativ bewerten, war die Bezahlmentalität ihres Ex-Unternehmens. Schneider: „Im Strukturvertrieb muss man für alles bezahlen. Ob es das System an sich ist, ob es Seminare sind, Ausbildungen, Jahresauftaktveranstaltungen – man muss für alles Geld hinlegen. Ich glaube, die Fonds Finanz hat eine kleinere Marge an mir als mein ehemaliger Strukturvertrieb, aber der Maklerpool stellt mir trotzdem alles kostenlos zur Verfügung. Ich kann mehr Rechner nutzen, ich kann VorFina anwenden, ich habe ganz neue Programme mit Vergleichsmöglichkeiten. Das konnte ich vorher nicht, bzw. ich konnte schon, musste aber dafür blechen.“

Schöne neue Welt, die wir so nicht kennen“, wirft Reichermeier ein. Und die vieles einfacher macht, so Schneider: „Die Vorgespräche vor dem Wechsel haben gezeigt, dass die Fonds Finanz und ihre Partner intensiv am Thema Lead-Generierung über das Internet dran sind. Deshalb hatte ich wenig Angst davor, mir wieder einen komplett neuen Kundenstamm aufbauen zu müssen. Schließlich soll sich ja auch etwas ändern. Jetzt arbeite ich nur für mich. Wieder von Null an? Kein Problem!“

 

Produktauswahl aus Überzeugung 

Auch die wirklich individuelle Beratung der Kunden fühlt sich für beide richtig und wichtig an. Max Reichermeier wurde oft mit der Frage konfrontiert, was denn der Kunde von der Freiheit des Maklers habe. Er hat darauf für sich folgende Antwort gefunden: „Wenn man in einer Struktur arbeitet, gibt es theoretisch keine klare Anweisung, welches Produkt man häufiger verkaufen oder beraten soll. Das ist aber trotzdem gängige Praxis. Logisch, man hat seine klaren Favoriten. Das macht man auch als freier Makler, dass man die Produkte abklopft, ob sie zum Kunden passen. Ich habe aber trotzdem immer die freie Wahl, welches Produkt ich nehme.“ Außerdem muss er seinem Kunden nicht mehr gleich eine Rechnung aufmachen. „Jetzt kann ich die Datenaufnahme für den Kunden erledigen, ohne ihm erst einmal in die Tasche greifen zu müssen. Der Eintritt in das System hat den Mandanten Geld gekostet, eine einmalige Gebühr, das waren knapp 90 Euro. Das ist nicht dramatisch, aber dennoch war es oft unangenehm. Damit ecke ich beim Kunden jetzt nicht mehr an.“

Max Reichermeier,

Alpha Mentoring

„Wir schauen in puncto Beratungskonzept nicht nur auf die Sahnestücke, sondern bieten unseren Kunden eine fundierte Rundumabsicherung. Wenn das Ganze noch Spaß macht, haben wir das Mentoring, wie wir es verstehen, erfolgreich an die Frau oder den Mann gebracht.“

Mentoren der Kunden

Das gemeinsame Büro haben die beiden Jungmakler im Januar 2023 in Passau in Niederbayern eröffnet. „Weit weg von München“, in ländlicher Umgebung. Nun bringen sie in frisch renovierten Räumen den überwiegend konservativ geprägten Kunden ihr Beratungskonzept näher. „Hier herrscht noch die Gewohnheit, dass man für jede Versicherung einen eigenen Vertreter hat. Es ist bei vielen noch gar nicht angekommen, dass man alles zu einem packen kann, der sich dann komplett kümmert“, erläutert Reichermeier. Es ist also ein Umdenken in Richtung ganzheitliche Beratung angesagt. Für Schneider eine Aufgabe, die er gerne anpackt. 

 

Beratung auf höchstem Niveau

„Ursprünglich komme ich aus der Flugzeugbranche und habe für Airbus Flieger zusammengebaut. Deshalb auch der Bestandteil Alpha in unserem Firmennamen. Ein klares Bekenntnis zu Qualität und Leistung. Wir verstehen uns als Mentoren, die den Kunden ganzheitlich begleiten – das komplette Angebot also. Wir beraten rund um die Bereiche Versicherungen, Immobilien und Geldanlagen, vermitteln aber auch Steuerberater oder unterstützen in Sachen Strom, Gas, Wärmepumpen und Photovoltaik. So hat der Kunde wirklich nur einen Ansprechpartner für alles, was mit Finanzen zu tun hat.“ Reichermeier ergänzt: „Wir schauen in puncto Beratungskonzept auch nicht nur auf die Sahnestücke, sondern bieten unseren Kunden eine fundierte Rundumabsicherung.

Wenn das Ganze noch Spaß macht, haben wir das Mentoring, wie wir es verstehen, erfolgreich an die Frau oder den Mann gebracht.“  Die Aufgaben sind klar geteilt. Manuel Schneider ist der Versicherungsmann und Max Reichermeier der Profi für Immobilien, Finanzierungen und Geldanlagen. Für alle anderen Angebote stehen verlässliche Kooperationspartner bereit.

 

„Wir sprechen über Geld“

Zur konservativen Prägung der Menschen gehört auch, dass der Spruch „Über Geld spricht man nicht“ hier noch in den Köpfen steckt. Mit einer smarten und modernen Ansprache zeigen die Makler ihren Kunden, dass es auch Spaß machen kann, sich mit der Absicherung und den Finanzen zu beschäftigen. Reichermeier: „Auch als junger Mensch muss ich das Thema angehen. Über die Art und Weise, wie wir beraten, also weder trocken noch langweilig, möchten wir unsere Kunden begeistern und signalisieren, dass man frei über Geld sprechen darf und muss. Nicht zuletzt die zunehmende Digitalisierung macht die Abwicklung ein Stück sexy.“

Ein freier, unabhängiger Versicherungsmakler, der mit Laptop am Wasser sitzt

Alle Hürden genommen

Für Reichermeier und Schneider ging der Ausstieg aus ihrem Strukturvertrieb leider nicht wie erhofft ohne Stress über die Bühne. Obwohl Schneider seine Führungskraft maximal transparent und ehrlich informierte, wurde doch gegenüber Kunden und Kollegen schlecht geredet. „Ich war sehr froh, dass wir die Unterstützung der Kanzlei Wirth aus Berlin hatten. Die haben uns sehr gut beraten. Hätten wir diese anwaltliche Begleitung nicht gehabt, wäre es sicher noch übler und komplizierter geworden“, bilanziert er. Mit der Fonds Finanz als Homebase können die beiden Makler nun ihre neuen Ziele anfliegen: „Mission completed!“

ff Magazin

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